
Foto: Andrew Bossi · CC BY-SA 2.5
Marmorsaal, Schloss Mirabell
Barocker Schlosssaal (standesamtliche Trauungen)Mirabellplatz, InnenstadtBis zu 170 Personen im Saal; 25 gepolsterte Stühle für die Trauung
Fürsterzbischof Wolf Dietrich ließ das Schloss 1606 für Salome Alt errichten; beim barocken Umbau unter Lukas von Hildebrandt in den 1720er-Jahren kam Georg Raphael Donners Engelstiege hinzu — jene Treppe, die Brautpaare auf dem Weg hinauf nehmen. Der Saal selbst ist klein und sehr hoch: 150 m² unter einer 10,5 Meter hohen Decke aus Stuck und Fresken, Marmorsäulen an den Seiten, dazu ein Vestibül von 85 m². Eine eigene Saalmiete fällt für eine Hochzeit nicht an, weil die Kosten in der Eheschließungsgebühr aufgehen, die die Stadt offen ausweist. Zwei praktische Grenzen sollten Sie vor der Zusage kennen: Elektronische Verstärkung ist im Raum überhaupt nicht erlaubt, und es werden nur fünfundzwanzig gepolsterte Stühle aufgestellt — der größte Teil der Gesellschaft steht also.
Hier traut das Standesamt der Stadt










