Einladen per WhatsApp
Hochzeitseinladung per WhatsApp: erst einzeln, dann die Familiengruppe
Per WhatsApp verschickt ihr nicht die Einladung selbst, sondern den Link dazu: Namen, Ablauf vom Standesamt bis zur Feier, Anfahrt und Zusage liegen auf einer Seite, die sich im Browser öffnet. Ihr teilt ihn selbst – einzeln, in der Familiengruppe oder im Status. Die ersten zehn Gäste sind kostenlos, danach zahlt ihr einmalig 49 € für alle.
Von den Wedvite-Gründern

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In welcher Reihenfolge verschickt man die Einladung per WhatsApp?
- Eltern, Trauzeugen, Großeltern: Einzeln, mit einem Satz, den nur sie bekommen – und bevor die Gruppe es erfährt. Niemand aus der engsten Familie sollte die Einladung zuerst in der Familiengruppe sehen. Oma und Opa ruft ihr am besten an und schickt den Link danach, damit jemand ihn ihnen zeigen kann.
- Die Familiengruppe: Eine Nachricht, ein Link, eine Frist. Schreibt dazu, für wen die Einladung gilt („für euch alle mit Kindern“), denn in großen Gruppen lesen oft auch Cousinen und Partner mit, die nicht eingeladen sind.
- Freundinnen und Freunde: Lieber einzeln als in der Abi- oder Vereinsgruppe. Ein Link in einer Gruppe mit Leuten, die nicht kommen sollen, ist schwer zurückzuholen.
- Was alle gleich sehen: Es gibt keine Version pro Gast. Wer den Link hat, sieht denselben Ablauf – vom Standesamt bis zur Party. Was nur für einen Teil gilt, schreibt ihr deshalb in die Zeile, etwa „Standesamt (nur Familie)“.
Was ihr in die Familiengruppe, an die Kollegen und zum Polterabend schreibt
- Familiengruppe mit Oma: „Liebe Familie, wir heiraten am [Datum]! Um [Uhrzeit] ist das Standesamt in [Ort], danach feiern wir im [Location]. Ablauf, Anfahrt und die Zusage stehen hier: [Link]. Bitte antwortet bis zum [Frist]. Oma, wir rufen dich noch an. Wir freuen uns auf euch!“
- Einzeln an die Trauzeugin: „Du warst die Erste, die wir fragen wollten: Wir heiraten am [Datum] in [Ort] – und wir hätten dich gern ganz vorne dabei. Hier ist alles, was schon feststeht: [Link]“
- Kollegen nur zum Sektempfang: „Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir heiraten am [Datum] und würden uns freuen, wenn ihr nach der Trauung zum Sektempfang kommt: ab [Uhrzeit] im [Location]. Bitte gebt uns bis zum [Frist] über den Link Bescheid: [Link]“ Der Link zeigt allen den ganzen Tag. Schreibt im Ablauf deshalb zum Abendessen dazu, für wen es gilt.
- Polterabend: „Am [Datum] wird gepoltert! Ab [Uhrzeit] bei uns in [Adresse] – bringt altes Porzellan mit, kein Glas. Sagt es gern weiter.“ Ladet zum Polterabend im Nachrichtentext ein und hängt den Hochzeitslink nur dort an, wo auch die Hochzeit gemeint ist: Eine weitergeleitete Polterabend-Nachricht mit Link zeigt jedem die ganze Einladung.
„Bitte antwortet bis …“: Frist und Erinnerung
Verschickt die Einladung sechs bis acht Wochen vor der Hochzeit und setzt die Antwortfrist etwa vier Wochen vorher – oder eine bis zwei Wochen vor dem Stichtag, den euch der Caterer nennt. Die Frist tragt ihr im Editor ein; nach diesem Tag nimmt das Antwortformular keine Zusagen mehr an. Steht sie auch in der WhatsApp-Nachricht, muss niemand nachfragen.
Eine Woche vor der Frist bekommen nur die eine Erinnerung, deren Antwort fehlt: „Hallo [Name], bis [Frist] brauchen wir die Zahl für den Caterer – sagst du uns kurz über den Link Bescheid? [Link] Danke!“ Und vergesst nicht: Zwei blaue Haken heißen gelesen, nicht zugesagt. Was zählt, steht in eurer Zusagenliste.
Kann man die Einladung in den WhatsApp-Status stellen?
Ja. Im Editor erstellt ihr kostenlos ein Bild im Format für den Status: euer Umschlag-Design, eure Namen, das Datum, „Wir heiraten!“ und ein QR-Code, der die Einladung öffnet. Ihr teilt es direkt vom Handy; für alle Gäste öffnet der Code die Einladung, sobald sie veröffentlicht ist.
Überlegt vorher, wer euren Status sieht: alle Kontakte, auch die, die ihr nicht einladet. Für eine große Feier ist das eine schöne Ankündigung; feiert ihr im kleinen Kreis, bleibt der Link im Einzelchat besser aufgehoben.
Was kostet die Einladung, wenn ihr sie selbst per WhatsApp schickt?
Gestalten und das Teilen mit euren ersten zehn Gästen sind kostenlos. Für alle weiteren zahlt ihr einmalig 49 € – egal ob 40 oder 140 Gäste, denn verschickt wird über euer eigenes WhatsApp, nicht über uns. Es gibt kein Abo und keine Kosten pro Nachricht; in der Schweiz zeigt die Kasse den Betrag in Franken.
Der Link bleibt bis zum Hochzeitstag und mindestens 90 Tage danach online. Ändert sich eine Uhrzeit, korrigiert ihr sie auf der Seite – schreibt den betroffenen Gästen trotzdem kurz, denn eine richtige Seite beweist nicht, dass sie jemand noch einmal geöffnet hat.
FAQ
Häufige Fragen
Reicht WhatsApp, oder erwarten Oma und Opa eine Karte?+
Viele Großeltern freuen sich über eine Karte zum Hinstellen. Lasst für sie und die Trauzeugen ein paar Karten bei einer Druckerei drucken – wir drucken selbst nichts – und setzt einen QR-Code oder den Link darauf. Dann zählen ihre Zusagen in derselben Liste wie alle anderen.
Darf man per WhatsApp absagen?+
Ja, aber bittet eure Gäste, auch die Absage über den Link zu geben: Das Formular hat dafür „Leider kann ich nicht kommen“ und Platz für ein paar Zeilen. Dann steht sie in eurer Liste und nicht nur irgendwo im Chat.
Können Gäste ohne WhatsApp die Einladung öffnen?+
Ja. Der Link funktioniert in jedem Messenger – Signal, Threema, Telegram oder SMS – und per E-Mail. Die Einladung öffnet sich im Browser, ohne App und ohne Konto.
Sehen wir, wer die Nachricht gelesen hat?+
Die blauen Haken kommen von WhatsApp. Wir sehen eure Chats nicht und verschicken nichts in eurem Namen; wer zugesagt oder abgesagt hat, steht in eurer Zusagenliste.
Brauchen Gäste eine App oder ein Konto?+
Nein. Die Wedvite-Einladung öffnet sich im Browser des Handys; zum Lesen und Zusagen ist kein Konto nötig.
