Burgrestaurant Gebhardsberg
Burgruine auf dem BergGebhardsberg, 598 m hoch über der StadtBis zu 150 im Montfortsaal; 350 bei Exklusivbuchung der ganzen Burg
Die Grafen von Bregenz errichteten auf diesem Hügel schon vor 1097 eine Festung; 1647 nahmen schwedische Truppen sie ein und zerstörten sie noch im selben Jahr mit fünf Minen; 1723 entstand in der Ruine des Palas eine Wallfahrtskirche zum heiligen Gebhard, die 1791 abbrannte und unmittelbar danach in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut wurde. Was davon steht, funktioniert heute als Restaurant mit Blick über das Rheintal hinunter zum See. Der Montfortsaal ist der Hauptraum: 140 Quadratmeter, 2006/07 nach Plänen des Architekten Walter Holzmüller renoviert, 150 Plätze an langen Tafeln oder 100 an runden Tischen, durch eine Trennwand teilbar. Der Pavillon im mittelalterlichen Burghof nimmt von April bis Oktober 40 bis 110 Gäste auf und beheizt im Winter 30 bis 80. Kleinere Gesellschaften bekommen das Burgstüble unter einer gotischen Decke aus dem 15. Jahrhundert oder die Burgvinothek für 30 Personen zwischen tausend Jahre alten Mauern. Die Kapelle fasst bis zu 100 Personen, wird aber über das Pfarramt Bregenz vergeben und nicht über das Restaurant.
1647 von schwedischen Truppen gesprengt
