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Rittergut Haus Laer
RittergutBochum-LaerKavalierssaal bis zu 200; Großer Festsaal rund 100; Rittersaal rund 80
Das Haus bezeichnet sich als ältestes erhaltenes Profangebäude des mittleren Ruhrgebiets; seine Anfänge reichen bis 940 zurück — drei Jahrhunderte vor den Kölner Dom —, urkundlich erwähnt ist es allerdings erst am 1. Mai 1243. Seit 1480 ist es in der Hand einer Familie, der Freiherren von der Leithen–Frielinghaus, die noch immer auf dem Gut wohnen und die Räume selbst vermieten statt über eine Agentur. Meterdicke Mauern mit Schießscharten und ein erhaltenes Stück Gräfte teilen die Anlage in Vorburg und Hauptburg, und der mittelalterliche Wohnturm steht bis heute auf seinen ursprünglichen Eichenpfählen. Drei Säle nehmen die Feier auf — der Kavalierssaal 200, der Große Festsaal etwa 100, der Rittersaal etwa 80 —, dahinter liegen Suiten, Zimmer und Apartments, sodass die Gesellschaft dort schläft, wo sie gegessen hat. Jeden letzten Freitag im Monat gibt es um 9 Uhr eine öffentliche Führung für 10 €: eine günstige Gelegenheit, die Säle abzugehen, bevor Sie sich für einen entscheiden.
Seit 1480 in der Hand derselben Familie







