Hochzeit planen in Bielefeld
Rechtsgültig getraut wird in Deutschland allein vom Standesbeamten, und die zugelassenen Bielefelder Trauorte richten sich nach festen Turnussen statt nach der Nachfrage: Die Sparrenburg traut donnerstag- und freitagvormittags im Halbstundentakt, die Galerie in der Alten Vogtei freitags von 10 bis 12 Uhr, Museumshof Senne und Heimathaus Senne wechseln sich freitags in geraden und ungeraden Kalenderwochen ab, und das Bauernhausmuseum öffnet nur montagnachmittags von Mai bis September. Jeder Ort stellt zusätzlich zu den Gebühren des Standesamts sein eigenes Nutzungsentgelt in Rechnung — 190 € in der Alten Vogtei und im Museumshof, 220 € auf der Sparrenburg, 340 € im Bauernhausmuseum, 360 € im Lessinghaus, 420 € im Museum Huelsmann, 520 € im H1. Termine lassen sich über traukalender.bielefeld.de bis zu ein Jahr im Voraus reservieren, alles innerhalb von drei Monaten muss telefonisch mit dem Standesamt abgesprochen werden; und bedenken Sie, dass der Trauraum auf der Sparrenburg keinen Aufzug hat und ausschließlich über Treppen erreichbar ist, was ihn für manche Gäste ausschließt.
- Wann heiraten — Ende Mai bis Anfang September ist die eigentliche Saison, zum einen weil das Bauernhausmuseum nur in diesen Monaten Trautermine anbietet, zum anderen weil der Burghof der Sparrenburg, die Gärten des Museumshofs und der Biergarten der Hechelei alle darauf angewiesen sind, dass das Wetter hält.
- Was es kostet — Die Raumgebühren für die Trauung sind die einzigen Bielefelder Hochzeitspreise, die schriftlich veröffentlicht sind — je nach Ort 190 € bis 520 €, dazu die Gebühren des Standesamts selbst —, während die Feier pro Kopf kalkuliert wird: Veranstaltungsportale für die Stadt nennen für Essen und Getränke meist 50 € bis 150 € pro Person, ein Richtwert und keine Preisliste.