Hochzeit planen in Kassel
Trautermine laufen über den Online-Traukalender des Standesamts Kassel und lassen sich bis zu zwölf Monate im Voraus reservieren, die Häuser selbst sind zwölf bis achtzehn Monate im Voraus ausgebucht — der Raum ist also normalerweise längst gesichert, bevor es den Termin beim Standesamt überhaupt gibt, und für einen Samstag im Sommer heißt das: in der Woche zugreifen, in der der Kalender öffnet. Jeder zugelassene Trauort kostet zusätzlich zur Amtsgebühr seinen eigenen Zuschlag: 200 € im Planetarium der Orangerie, 300 € auf Schloss Schönfeld, ab 300 € auf den Herkules Terrassen, 330 € im Historischen Messinghof; die GRIMMWELT traut nur an einer Handvoll fester Freitage im Jahr, und Schloss Wilhelmshöhe sowie das Gewächshaus des Botanischen Gartens — zwei der meistgefragten Räume — sind wegen Bauarbeiten aus dem Turnus genommen. Eine terminliche Eigenheit für alle, die im Bergpark heiraten: Die Wasserspiele laufen vom 1. Mai bis zum 3. Oktober mittwochs, sonntags und an Feiertagen ab 14:30 Uhr — genau dann füllen sich die Wege und Parkplätze rund um den Herkules und Schloss Wilhelmshöhe mit Tagesgästen.
- Wann heiraten — Von Mai bis Anfang September sind Karlsaue und Bergpark wirklich nutzbar — die Saison der Wasserspiele selbst dauert vom 1. Mai bis zum 3. Oktober —, wobei der September dieselben Gärten ohne das Gedränge bietet; die gläsernen Häuser allerdings, das Gewächshaus voran, schließen, sobald die empfindlichen Pflanzen ins Winterquartier kommen.
- Was es kostet — Die Herkules Terrassen veröffentlichen ein All-inclusive-Hochzeitspaket ab 129 € pro Person bei mindestens dreißig Gästen, und Kasseler Planerinnen und Planer veranschlagen im Allgemeinen 80 bis 150 € pro Kopf für einen Empfang mit Catering plus 500 bis 6.000 € Raummiete — Zahlen, die von einem Restaurant oder Hotel als Küche ausgehen, nicht von der Exklusivnutzung eines Schlosses oder einem Zelt im Park.